Neu mit biologisch angebautem Gran-Alpin-Malz gebraut!

Die Geschichte vom Domleschger Bier


Der Beginn

Die Geschichte vom Domleschger Bier begann 2006 in einer Küche. Wir mischten Malzextrakt mit Wasser, kochten auf, gaben etwas Hopfenextrakt dazu und fertig war das Bier. Nach zwei Wochen in der Bügelflasche (Insgesamt waren es 5 Flaschen zu 1 Liter) kam die grosse Ernüchterung. Das Bier schmeckte sehr speziell ;-)

 

Wir werden echte Brauer

Nach diesem Experiment entschieden wir uns 2007, einen kleinen, halbautomatischen Braukessel mit allem Drum und Dran zu kaufen. Pro Sud produzierten wir 40 Liter fertiges Bier. Das Rolpibrau schmeckte so gut, dass wir 2007 und 2008 jede zweite Woche am Samstag Bier brauten. Kaum fertig war das Bier schon verkauft. Mit dieser Anlage brauten wir 52mal Bier.

 

Rolpibrau wächst und bekommt einen neuen Namen

2008 entschieden wir uns, eine 500 Liter Brauanlage selber zu planen und zu bauen. Dafür brauchten wir Geld. Am 23. Februar 2008 hoben wir gemeinsam mit 42 Bier-Freunden die Rolpibrau Genossenschaft aus der Taufe.  Von März bis Mai 2008 bauten wir die Anlage, erstellten das Marketingkonzept, entwarfen Grafiken, programmierten die Webpage, kauften Rohmaterial ein und hatten einfach Spass. Am 21. Mai 2008 brauten wir das erste Bier auf der grossen, selbst gebauten Anlage. In der zweiten Jahreshälfte produzierten wir nicht weniger als  8'500 Liter Bier. Seid 2008 heisst das Bier nicht mehr Rolpi sondern DOMLESCHGER Bier

 

Die verrückten Jahre

2009 und 2010 waren verrückt. Wir brauten Bier wie die Grossen, nahmen an Events Teil, akquirierten Kunden, kreierten eigene Harasse und hatten ganz viel Spass. Insgesamt brauten wir 30'000 Liter Bier aufgeteilt in 6 verschiedene Sorten.

 

Gewitterwolken

2011 zogen die ersten Gewitterwolken über dem Bierhimmel auf. Uns beschäftigte die Frage: „Wie weiter?“. Wir hatten zwei Varianten: Entweder professionell ins Braugeschäft einsteigen oder reduzieren. Wie das Leben manchmal spielt, fanden wir keine gemeinsame Lösung. So entschlossen wir 2012 die Brauerei einzustellen.

 

Der Braubetrieb ruht

In der zweiten Jahreshälfte 2012 bauten wir die Anlage ab und lagerten sie ein. Ruhe kehrte ein. Die Brauanlage schlummerte in einem Stall. Wir versuchten, die Brauanlage zu verkaufen. Glücklicherweise fanden wir keine abenteuerlustigen Käufer!

 

2014; Die Wiedergeburt

Wir konnten die Sennerei in Feldis günstig mieten. Der Neustart stand unter dem Motto: Mit Freude Brauen. Wir entschieden uns, nur noch aus Spass an der Sache zu brauen. Seit dem Neustart ist uns das gut gelungen. Wir brauen eine Sorte Bier. Das aber mit ganz viel Herzblut und Erfahrung der Aufbaujahre! Neue Ideen schwirren schon wieder in den Köpfen rum.

Dazu später mehr...