Unser Bier

Ja, es ist wirklich unser Bier, in Feldis mit besten Zutaten und Quellwasser gebraut.

Das genaue Rezept verraten wir natürlich nicht.

 

Es kommt uns gar nicht in den Sinn, Domleschger Bier in einer grossen Brauerei brauen zu lassen und dann ein tolles Etikett aufzukleben. Das ist nicht unser Ding! Manchmal sind wir ausverkauft, was soll's.

 

Meistens Samstag frühmorgens machen wir uns zu viert an die Arbeit.

Nach rund 8 Stunden ist die Würze gekocht. Würze kochen?

Würze kochen heisst, den Zucker aus dem Gerstenmalz durch langsames erhitzen zu lösen. Mehr darüber bei deinem Besuch in der Braui.

 

Der kalten Würze geben wir Hefe bei und lassen es ordentlich blubbern. Nach zwei Wochen hat die Hefe den Malzzucker in Alkohol umgewandelt. Und oh Wunder! Wir haben Jungbier. Ab diesem Zeitpunkt heisst es aufgepasst. Jetzt muss sauber gearbeitet werden, sonst verdirbt das Bier und schmeckt grauenhaft.

 

Das Jungbier füllen wir ohne Filter und Wärmebehandlung  in die Flaschen ab. Danach heisst es wieder warten. In den sechs Wochen bis zum fertigen Bier wandelt die Hefe den Restzucker in Alkohol um. Während dieser Zeit entstehen die Blööterli und der Schaum. Zwei Monate nach dem Brauen wissen wir erst, ob wir gut gearbeitet und ein schmackhaftes Bier produziert haben.

 

Mit dieser Art zu Brauen kannst du ein 100% naturbelassenes Bier in seiner ursprünglichsten Form geniessen.

So wollen wir es und bleiben dabei.

 

Chemie und Hilfsmittel können gut sein, aber nicht im Domleschger Bier.

 

Prost!

Eure Brauer